Die Stiftung

Entstehungsgeschichte

Die Edith-Haberland-Wagner Stiftung verdankt ihre Gründung der Großzügigkeit jener Dame, die der Stiftung ihren Namen gegeben hat. Edith Haberland-Wagner war nicht nur eine begeisterte Künstlerin. Als Nachfahrin der Gründer der Augustiner-Brauerei München in vierter Generation war sie sich ihrer Verantwortung gegenüber der Brauerei und deren Mitarbeitern mehr als bewusst. Als ihr Vermächtnis beschloss sie, verwitwet und kinderlos, eine Stiftung zu gründen, um den Erhalt der Brauerei zu sichern und der Gesellschaft Gutes zu tun.

Voll Zuversicht legte Frau Edith Haberland-Wagner als 81-Jährige dem langjährigen Direktor der Augustiner-Brauerei, Herrn Ferdinand Schmid, mit dem sie eine enge Freundschaft verband, die Umsetzung dieses Zieles der Gründung einer Stiftung vertrauensvoll in die Hände. Herr Ferdinand Schmid übernahm diese große Aufgabe und leitete die Stiftung als Erster Vorstand. Dank seines untrüglichen Gefühls für Architektur und alte Baudenkmäler trug er zur Erhaltung des alten Münchens bei, beispielsweise mit dem ältesten Bürgerhaus der Stadt, dem Bier- und Oktoberfestmuseum.

Als Vertreter des Mehrheitseigentümers der Brauerei unter der Edith-Haberland-Wagner Stiftung und als Vorsitzender der Gesellschafter der Augustiner-Bräu Wagner KG lenkte Herr Ferdinand Schmid die Brauerei bis zu seinem Tod mit. Durch die Benennung seiner Nachfolgerin wurden die Geschicke von Stiftung und Brauerei wieder in die Hände eines Mitglieds der Gründerfamilie, nun in siebenter Generation, gelegt. Seit November 2013 ist Frau Catherine Demeter Erster Vorstand der Edith-Haberland-Wagner Stiftung und Vorsitzende der Gesellschafter der Augustiner-Bräu Wagner KG und wirkt im Sinne ihres verdienten Vorgängers.

 

Förderphilosophie

Die Edith-Haberland-Wagner Stiftung sichert den Erhalt der Augustiner-Brauerei. So setzt sie dem Globalisierungstrend, dem bereits die meisten Marken zum Opfer gefallen sind, ein Stück Münchener Brauchtum entgegen. Als Mehrheitseignerin der Augustiner-Brauerei ist sie in der Münchener Kultur tief verwurzelt, zu der Tradition, Gemütlichkeit sowie weltoffene Herzlichkeit gehören. Die Augustiner-Bräu Wagner KG ist die letzte große Privatbrauerei Münchens. Sie pflegt eine familiäre Beziehung zu ihrer Belegschaft und legt großen Wert auf das Brauen qualitativ hochwertigsten Bieres nach traditionellen Verfahren.

Zudem zeigt die Edith-Haberland-Wagner Stiftung bürgerliches Engagement aus der Überzeugung heraus, dass öffentliche Strukturen nicht immer ausreichen. Die Stiftung fördert gesellschaftliche Verantwortung mit Eigeninitiative und Unternehmergeist.

StiftungsSatzung

Die Edith-Haberland-Wagner Stiftung dient dem Erhalt der Augustiner-Brauerei und dem Schutz ihrer Belegschaft. Zudem wird der Gesellschaft durch gemeinnützige Aktivitäten in vielfältigen Bereichen Gutes zurückgegeben. Dazu gehören die Pflege von Brauchtum und Tradition, Denkmalschutz, die Bewahrung von Umwelt und Landschaft sowie mildtätige Zwecke, die unmittelbar der selbstlosen Unterstützung von Menschen dienen.

Nachhaltiges und langfristiges Wirtschaften verfolgt die Stiftung mit hohem Anspruch an Qualität. Bis heute hat sie bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte umgesetzt und gefördert. Dazu gehören zum Beispiel Restaurationsmaßnahmen im „Alten Peter“, die Schaffung von Jugendhotels, die Unterstützung von Kindergärten sowie öffentlichen Spielplätzen, Blindenzentren und die Förderung von Umweltbewußtsein und körperlicher Gesundheit durch sportliche Betätigung. Zudem die Finanzierung von Fahrzeugen für die Tierrettung, sowie die Erfüllung letzter Wünsche von sterbenden Kindern.

Förderzwecke nach der Stiftungssatzung:

  • Brauchtum, Tradition und Heimatgedanke
  • Denkmalschutz
  • Entwicklungshilfe
  • Erziehung und Bildung
  • Förderung der Jugend und Völkerverständigung
  • Gesundheitswesen
  • Hilfe für Blinde und spastisch gelähmte Kinder
  • Kunst und Kultur
  • Mildtätige Zwecke
  • Religion
  • Seniorenhilfe
  • Sport
  • Tierschutz
  • Umwelt und Landschaft
  • Wissenschaft und Forschung